Eine Abhandlung von Frau Christiane Witte aus dem Jahr 2008, die demnach auch nur die Zeit bis 2008 betrachtet. Wir möchten uns auf diesem Wege bei Frau Witte, die leider schon verstorben ist, für diese umfangreiche Arbeit bedanken.
Das Tönninger Packhaus - 225 Jahre alt
Weithin sichtbar grüßt das stattliche Packhaus als eines der
Tönninger Wahrzeichen den Besucher. Vor 225 Jahren - 1783 -
waren die Baumaßnahmen abgeschlossen, rechtzeitig, bevor 1784
der Verkehr auf dem alten Schleswig-Holsteinischen Kanal auf
genommen wurde. Dieses beeindruckende Lagerhaus, errichtet auf
einer Landzunge zwischen der Eider und dem Hafenbecken, sollte
ebenso wie die Packhäuser in Kiel-Holtenau und in Rendsburg dem
zu erwartenden Warenumschlag dienen.
In den 1760/ 1770er Jahren waren in Kopenhagen zum wiederholten
Male in der Geschichte Pläne für einen Kanalbau zwischen Nord-
und Ostsee aufgetaucht. Mit dieser Wasserstraße konnte die
ge-fahrvolle, lange Fahrt durch den Skagerrak und das Kattegat
vermieden werden. Im Besonderen versprach man sich durch die
Kanalpassage eine Belebung der Wirtschaft. Seit 1721gehörte das
Herzogtum Schleswig zum Gesamtstaat Dänemark, seit 1773 auch
das Herzogtum Holstein, das allerdings weiterhin als
Reichslehen Bestand hatte.
Die unterschiedlichsten Streckenführungen wie zwischen Tondern
und Flensburg, Husum und Eckern-förde, Husum und Schleswig,
Glückstadt und Kiel wurden diskutiert, sogar eine diagonale
Verbindung zwischen Eider und Trave. Im Frühjahr 1774 wurde in
Kopenhagen eine Kabinettsorder zur Gründung einer
Kanalkommission erlassen, deren Vorsitz der dänische
Schatzmeister Heinrich Carl Schimmelmann übernahm. Eine
Arbeitskommission vor Ort stand unter der Leitung des
Statthalters Landgraf Carl zu Hessen auf Schloss Gottorf.
Nach mehrjährigen Vermessungsarbeiten erschien die Linie
Rendsburg - Holtenau mit Nutzung der Untereider als einzig
mögliche Lösung sowohl in technischer als auch in finanzieller
Hinsicht. Im Jahre 1776 begann man damit, die Eiderfahrrinne
zwischen Rendsburg und Friedrichstadt zu vertiefen. An der
eigentlichen 34 km langen Kanalstrecke mit ihren sechs
Schleusen nahm man die Arbeit im Juli 1777 bei Holtenau auf .
Die Gesamtpassage von der Kieler Förde bis zur Eidermündung
betrug 180 km. Der Schleswig-Holsteinische Kanal - zeitweise
Eiderkanal genannt - galt damals als Jahrhundertbauwerk.
Als nach siebenjähriger Bauzeit die Arbeiten im Herbst 1784
beendet waren, startete am 18. Oktober der Segler „Rendsburg",
gebaut nach den Kanalmaßen, zur Testfahrt. Nach problemloser
Probefahrt wurde der Kanal dem Verkehr übergeben.
Bereits lange vor Vollendung des Kanals wurde der Bau dreier
Lagerhäuser beschlossen und genehmigt. Die Speicher in
Kiel-Holtenau, Rendsburg und Tönning sind bis heute erhalten,
ihre Nutzung hat sich gewandelt, aber der Name „Packhäuser" ist
noch heute gebräuchlich und deutet auf ihre Entstehungszeit
hin. „Pakhus" ist das dänische Wort für Speicher,
Güterschuppen. Laut Duden gehört das Wort „Packhaus" nicht zum
deutschen Wortschatz, es fehlt in der Wortsammlung.
Die drei Packhäuser stammen aus derselben Planung, glichen sich
ursprünglich stark. Allerdings ist der Rendsburger Speicher
kleiner. Das Tönninger Packhaus ist das einzige, das noch
weitgehend im Originalzustand erhalten ist. Es wurde errichtet
auf dem Gelände, das in der Festungszeit zu den Wall-Ländereien
mit den Festungsanlagen gehörte. Ab 1740 gab es dort eine
Schiffshelling. Vor Baubeginn des Speichers wurden die beiden
Besitzer der Werft, der Schiffszimmermeister Hans Peter Eggers
und der Schiffer Johann Ancker, 1782 vom Magistrat auf
gefordert, die Helling abzubrechen. Eggers und Ancker richteten
daraufhin ein eindringliches Schreiben an den Urheber dieser
Anordnung, den Leiter der Königlichen Kanal-Aufsichtskommission
Konferenzrat Heinrich von Stemann: Sie und ihre Familien würden
durch den Abriss völlig ruiniert, ja an den Bettelstab
gebracht. Sie könnten weder die Kosten des Abrisses der Helling
und des dazugehörigen Hauses aufbringen, noch an anderer Stelle
eine neue Anlage bauen. Sie erbaten dringend eine
Entschädigung. Die Antwort erfolgte noch im selben Monat. Von
Stemann verlangte vom Magistrat, unverzüglich einen neuen Platz
zur Verfügung zu stellen und sagte den Betroffenen eine
angemessene Entschädigung zu. Die neue Werft entstand an der
Stelle, an der sich heute noch die Anlagen der Dawartz' sehen
Holzschiffswerft befinden.
Das Bauwerk
Mit seiner Länge von 77,50 Metern und der Breite von 12,60
Metern, drei Vollgeschossen und einem voll ausgebauten
Dachgeschoss umfasst die Lagerfläche ca. 4.000 Quadratmeter.
Baumaßnahmen am Südwestgiebel im Jahre 1982 gaben Aufschluss
über die Bauweise.
Es zeigte sich, dass das Original-Giebelmauerwerk auf einem
Granitquader-Fundament ruht und dass es mit einem
Vollsteinmauerwerk in einer Stärke von drei Steinen beginnt,
das sich nach oben hin verjüngt. Nach Angaben des Architekten
Gerhard Hinrichs, der zur Zeit Innenumbauten leitet, kann man
davon ausgehen, dass sich das Mauerwerk des gesamten Gebäudes
gleicht. Die ursprünglichen Steine haben das dänische
Reichsformat mit einer Länge von 25 cm. Die Mauerstärke beträgt
unten also ca. 80 cm, verringert sich in jedem Stockwerk um
einen halben Stein. Für die augenblicklichen
Ausbesserungs-arbeiten waren die Ziegelsteine in dem alten
Format in Dänemark sogar noch lieferbar.
Das Gebäude ist ein dreigeschossiger Traufenbau, dessen Giebel
abgewalmt sind. In der Mitte der Hauptfront springt die Mauer
auf einer Breite von ca. 9 m um eine Ziegelsteinlänge vor.
Dieser Mittelrisalit zeigt noch heute in seinem Giebel eine
hellgraue eingemauerte Sandsteinplatte mit dem in der Sonne
glänzenden vergoldeten Monogramm des dänischen Königs Christian
VII., unter dessen Herrschaft das Kanalprojekt mit seinen
Packhäusern verwirklicht wurde. Das C umschließt eine 7 und
wird überragt von einer ebenfalls vergoldeten Krone. In den
Ecken steht die Jahreszahl: AN -N0 -17-83.

Das königliche Monogramm mit Datum.
Zeichnung: Witte

In diesem neun Meter breiten Mittelteil sehen wir im
Erdgeschoss ein ca. 3 m breites rundbogiges Tor und rechts und
links davon je ein Fenster. In den darüber liegenden Geschossen
befinden sich doppeltürige Ladeluken und ebenfalls je ein
Fenster oder eine Luke mit Holzklappe. Die beiden Seitenteile
der Vorderfront sind ebenfalls symmetrisch auf geteilt. Links
und rechts befinden sich je sieben Lukenachsen, deren mittlere
wiederum in jedem Vollgeschoss eine rundbogige, aber schmalere
Ladeluke von ca. 2,20m Breite besitzt.
Das Erdgeschoss hat heute neun hochrechteckige und fünf
querrechteckige Fenster, das ganze übrige Gebäude
querrechteckige Luken. Im mittleren Geschoss sind diese jetzt
zum Hafen hin verglast, während sie zu Beginn ebenso wie noch
heute die Luken im zweiten Obergeschoss durch Holzklappen
verschlossen waren. Im Dachgeschoss sind heute aufliegende
Fensterklappen und darüber Glaspfannen eingebaut.
Die Rückseite des Gebäudes zur Eider hin weist auch den
Mittelrisalit auf, allerdings ohne Giebel. Das der Vorderfront
entsprechende breite Tor wurde im Herbst 2007 wieder im
Originalzustand hergerichtet, es war außen zugemauert. Außer
diesem Tor besitzt diese südöstliche Rückfront keine

Ladetore oder -luken. Die querrechteckigen Luken sind auch hier
in den beiden unteren Stockwerken jetzt verglast.
Die beiden Giebelseiten sind annähernd gleich gestaltet. Über
den breiten Eingangstoren befinden sich drei weitere Ladeluken,
daneben je ein Fenster oder eine Luke. Zeugen aus alter Zeit
sind die Kranbalken im Risalitgiebel und in den Gebäudegiebeln
und eine Aufzugsrolle über einer Ladeluke in der Vorderfront.
Diese erwachte sogar in den letzten Jahren zu neuem Leben, wenn
beim Hafenfest im Rahmen eines Wettkampf es Säcke in das
Mittelgeschoss gehievt werden mussten.
Die Taxierung des
Gebäudes zwecks Eintragung ins Brandprotokoll
Zwecks Eintragung ins städtische Brandprotokoll beauftragte die
Königliche Kanalaufsichtskommission aufgrund eines
obrigkeitlichen Befehls vier Handwerker mit der Taxierung. Die
Maurer Johann Georg Ehrich und Hans Peters und die Tischler
Leve Nommels und Johann Friedrich Molck teilten der Stadt am
24. 3. 1789 ihr Ergebnis mit: Sie taxierten den Speicher auf
28.000 Reichstaler, die Wohnung des Packhausschreibers auf 1000
und dessen Stall auf 200 Reichstaler. Daraufhin bemühte sich
der Magistrat um eine günstigere Einstufung, galt es doch, die
städtischen Finanzen zu schonen. Sein Argument lautete: Da
„keine Kirche höher als 6.000 Reichstaler im Brandprotokoll
angeführt werden könnte", dürfte auch das Packhaus nicht höher
angesetzt werden.
Aus Kopenhagen kam jedoch ein abschlägiger Bescheid: Außer
Kirchen müsse jedes Gebäude nach seinem wahren Wert versichert
werden. Die drei Gebäude sollten baldmöglichst gemäß der
Taxierung ins „StadtBrand-Catastro" eingetragen werden. Die
Stadtkasse wurde jedoch überhaupt nicht in Anspruch

genommen. Der fällige Beitrag, so erfuhr man jetzt, sollte
beständig zur Verfallszeit vom Kanal-Kassen-Sekretär in
Rendsburg an die Stadt eingesandt werden
Von Anfang an war man darauf bedacht, die Packhäuser vor
Bränden zu sichern. So durfte Schießpulver weder innerhalb noch
außerhalb der Gebäude gelagert und auch nicht in der Nähe ein-
oder ausgeladen werden. Im Jahre 1810 wurden auf allen drei
Speichern Blitzableiter installiert. Nach neusten damaligen
Erkenntnissen sollten sie aus Kupfer gefertigt sein und nicht
mit Krampen sondern mit Nägeln befestigt werden. Auch die
bisherigen Schottrinnen aus Blei sollten ersetzt werden durch
solche aus Kupfer.
Das Innere des Gebäudes
Besonders gefährdet war das Erdgeschoss bei Überflutung des Geländes, wie es mehrmals im Jahr bei Sturmfluten vorkam.
Markierungen an der Außenwand zeigen die Wasserstände vom 3./4. Februar 1825 und vom 16./17. Februar 1962 in 85 cm bzw. 100 cm Höhe über dem Erdboden. Seit wann die Tore in solchen Fällen von innen durch Schotten abgedichtet werden konnten, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Heute sehen wir an den Toren Granitschwellen mit rillenartigen Vertiefungen und seitlich an den Wänden Führungsschienen, in die man starke Bretter einlegte. Die Zwischenräume füllte man mit Sandsäcken oder Mist. Erst seit der Fertigstellung des Eidersperrwerkes 1973 ist die Gefahr der Überflutung des Hafengeländes gebannt.


Viele Besucher haben heute Zugang zum Innern des großen
Speichers. Tausende strömen an den Adventswochenenden an den
Tönninger Hafen, um im Packhaus den Weihnachtsmarkt zu
besuchen. Wer nicht nur sein Interesse auf die
kunsthandwerklichen Angebote richtet, sondern auch seinen Blick
umherschweifen lässt, nimmt die stimmungsvolle weihnachtliche
Dekoration wahr, die ringsum an den Wänden, den Deckenflächen
und den Ständern angebracht ist. Nicht zuletzt wird er
beeindruckt sein von der Bausubstanz, von der
Ständerkonstruktion aus 26 Paaren mächtiger Eichenpfosten, die
gemeinsam mit dem Mauerwerk die starken Balken tragen, auf
denen die Geschossböden ruhen.
Auch die Gäste, die in den Sommermonaten die Ausstellung der
„Gesellschaft für Tönninger Stadtgeschichte e. V." im ersten
Obergeschoss besuchen, können sich von der Handwerkskunst vor
225 Jahren überzeugen.
Die
Ständerkonstruktion.

Ursprünglich verbanden steile Holzstiegen die einzelnen
Geschosse. Seit den neusten Innenausbauten 2007 führt eine
breite bequeme Treppe ins mittlere Stockwerk. Der weitere
Aufstieg auf den noch erhaltenen alten Stiegen erscheint einem
umso mühsamer. Wie beschwerlich muss die Benutzung vor 200
Jahren gewesen sein, als kein elektrisches Licht den Innenraum
erhellte und nur durch geöffnete Holzluken Tageslicht
eindringen konnte. Noch immer führt eine schmale, steile Treppe
ins zweite Dachgeschoss, das nicht begehbar ist, das nur im
Bereich der Stiege eine kleine Plattform hat, von der aus man
den Innenaufzug bedient hat. Jetzt ist noch ein minimaler Rest
dieses Mechanismus und die Anlage eines Schachtes zu
erkennen.
Von hölzernen Aufzugsmaschinen berichtet Gerd Stolz in seinem
Buch „Der alte Eiderkanal - Schleswig-Holsteinischer Kanal".
Diese hätten die Lasten im Innern transportiert oder aber
außerhalb des Gebäudes über die Kranbalken auf die
verschiedenen Geschossebenen gehoben. Durch Laufketten hätten
diese Aufzüge von allen Stockwerken bedient werden können.
Damalige
Handelsgüter
Die Erwartungen in den künftigen Warenumschlag und die Auslastung der Packhäuser waren hoch. Sind es doch fast 90 Produkte, für die in einem „Reglementu" die Packhausmiete festgesetzt wird. Wie viele davon jemals im Tönninger Speicher gelagert wurden, wissen wir nicht.
Liste der Produkte in heutiger Rechtschreibung in Fettdruck, dazu Erläuterungen: „Reglement - wonach die Packhausmiete zu Holtenau Rendsburg und Tönning monatlich zu erlegen ist."
Amdam (Stärkemehl); Alaun (für Färberei, Gerberei und
Papierherstellung); Pottasche; Bier; Blechplatten; Blei in
Rollen oder Klumpen; Bleiweiß (Verwendung in Malerfarben);
Bohnen; Flaschen; Branntwein; Buchweizen; Butter; Kaff ee;
Kanariensaat (Kanariengras, Gattung Süßgräser, als Vogelf utter
oder Ziergras angebaut); Zitronen; Koschenille (rotes
Farbpulver aus zermahlenen weiblichen Schildläusen); Korinthen;
Eisen, alle Sorten geschmiedet oder gegossen; Erbsen; Essig;
Farbholz; Feigen; Felle, Kalb- Ziegen- SchafLamm- felle,
bearbeitet und unbearbeitet; Flachs; Fleisch, gesalzen; Fliesen
von Marmor; Gotlander - Ölander oder andere gemeine
Sorten
(Ziegelsteine oder Fliesen?); Galläpfel; Garne; Gerste; Glas,
Fenster-, Spiegel- und Gutschenglas, Trink- und
Apotheker-Gläser (bis ins 18. Jahrh. statt Kutsche auch
Gutsehe, demnach Glas für Kutschenfenster, Grimm Bd 11);
Grütze; Hafer; Häute, Hirsch-, Rentier-, Büff el-, Ochsen,
Kuh-, Pf erdehäute, roh und unbereitet, auch bereitet; Hagel
(Schrot, in der Jägersprache "Hagelbüdel", Sehrotbeutel); Hanf;
Hanfsaat; Heede (Rückstand bei der Flachsbearbeitung); Heringe,
gesalzen; Hopfen; Indigo; Ingwer; Juchten (früher mit Weiden-
und Birkeminde gegerbtes Leder, neben der normalen Fettung mit
Birkenteeröl imprägniert, mit roten Farbstoffen gef ärbt);
Steinkohlen; Krapp (pflanzliche Färberröte); Kupfer; Leder
(siehe Felle); Leinsaat; Malz; Mandeln; Mehl; Muskatnüsse,
Nelken, Kardamom, Safran und dergleichen feine Gewürze; Öl,
ohne Unterschied; Papier, Schreib-, Karton-, Druck- und andere
geringe Sorten; Pech; Pelze; Pf effer; Pflaumen; Rapsaat; Reis;
Roggen; Rum; Salpeter; Salz; Schießgewehr, als Flinten,
Karabiner, Musketen; Schmack (Gerbstoff aus dem rhus coriaria,
Färber- oder Gerberbaum); Schwefel; Zwetschen; Segeltuch;
Seife, weiße und grüne; Senfsaat; Strep (kupferhaltiges
Vitriol); Stahl; Talg; Tauwerk; Teer; Tabak; Vitriol
(wasserlösliche Sulfate zweiwertiger Metalle, z. B. Eisen,
Kupfer, Zink, zur Stofffärberei, Desinf ektion,
Holzimprägnierung, Beizung von Getreidesaat, Unkrautbekämpfung,
Bekämpf ung von Pflanzenkrankheiten); Wein ohne Unterschied;
Weinstein; Weizen; Wolle ohne Unterschied; Zinn; Zucker,
unraffinierter und raffinierter ohne Unterschied.
Die Mengen wurden nach alten Maßen und Gewichten berechnet:
nach Stück, Ballen, Sack, Fass, Pfund (damals knapp 500 g),
Schiff spfund (etwa 300 Pfund) und Tonne (1holsteinische Tonne
als Getreidehohlmaß betrug je nach Getreideart 130 -210 Pf
und.) Flüssigkeiten wurden gemessen nach Ahm (ca. 150 Liter),
Oxhöf t (ca. 220 Liter) und Both (ca. 500 Liter). 1Decher Felle
waren 10 Stück.
Im „Reglement" war festgelegt, dass Waren, die nicht in den
Packhäusern selbst aufbewahrt werden konnten, auf dem
dazugehörigen Platz gelagert werden sollten. Leicht
verderbliche Waren sollten möglichst schnell von den Eignern
abtransportiert werden. Diese Gebührenordnung erließ die
Königliche Westindische Guineische Rente- und
General-Zoll-Kammer zu Kopenhagen am 4. Juni 1785.

Die Nutzung des Tönninger Packhauses
Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde das Packhaus von Anfang an zur Lagerung von Getreide genutzt. Am 13. Mai 1790 erhielt der Magistrat aus Schleswig die Order, zwei „Korn verständige Bürger" zu ernennen. Sie sollten das im Königlichen Packhaus „auf gelegte Korn" untersuchen und ein Gutachten darüber einreichen.
Im November desselben Jahres geht es in einem Schreiben aus Schleswig wieder um Getreide, diesmal um Hafer. Der hiesige Packhausverwalter Buthmann hatte gemeldet, dass es hier keinen „beeidigten Messer" gäbe. Daraufhin beauftragte der für die Packhausaufsicht zuständige Angestellte in Schleswig den Magistrat, „einen dazu geschickten Bürger zu committiren", der auf Verlangen des Herrn Buthmann die Messung des Hafers gegen die übliche Gebühr vornehmen sollte. Dieser Bürger sollte entweder als ständiger Messer vereidigt werden oder von Fall zu Fall ein „eidliches Attest" über die Messung ausstellen.
Während es sich beim Getreide um ein in der hiesigen Landschaft erzeugtes Produkt handelte, erfahren wir aus einer Akte im Landesarchiv, welche „fremden Waren" in den Anfangsjahren im Packhaus oder auf dem dazugehörigen Platz gelagert waren. Für 1786 sind Kalk und Leinsaat verzeichnet. Auch 1787 waren wieder Kalk und Leinsaat dabei, dazu kamen Föhrenholz, Fliesen, Salz und 8 Tonnen Tran (1 Tonne Tran in Altona 116 Liter). 1788 wurden erstmals Schleifsteine und Steinkohlen genannt, dazu wieder Salz, Föhrenholz und 24 Tonnen Tran. Dieselben Waren lagerten auch 1789 noch dort, außerdem Schiffssegel. Diese Handelsgüter der ersten Jahre werden wahrscheinlich neben anderen Waren auch weiterhin im Tönninger Speicher zu finden gewesen sein. Leider konnten bisher keine weiteren diesbezüglichen Dokumente gefunden werden.
An Packhausmiete kamen von 1785 bis 1789 ca. 176
Reichsbanktaler ein. „Fremde Waren" brachten davon nur 33
Reichsbanktaler, so dass also das Packhaus in dieser Zeit im
wesentlichen für einheimische Produkte, vermutlich Getreide,
Rapssaat, Häute, Wolle, genutzt wurde. Die stetig steigende
Packhaus- und Platzmiete beweist die zunehmende Bedeutung. Die
Summe stieg von 13 Reichsbanktalern im Jahr 1785 auf 65
Reichsbanktaler im Jahr 1789 an.
Schließlich nahm der Schiffsverkehr im Kanal auch erst
allmählich zu. Während 1785 nur 438 Schiffe den Kanal nutzten,
waren es 1789 schon 897, im Jahre 1800 dann 2117 Schiffe.
Abgesehen von Krisenzeiten pendelten sich die Zahlen auf
durchschnittlich 2500 Passagen ein, um 1840 auf 3000 - 4000,
und ab 1868 lagen sie zwischen 4000 und 4500.
Angaben aus einem
200 Jahre alten Geschäftsbuch
Ein Tönninger Kauf mann hielt in seinem Geschäftsbuch fest, welche Frachten er zwischen 1792 und 1802 auf heimische und auswärtige Schiffe verladen ließ. Datum, Name und Herkunft des Schiffes, der Kapitän oder Eigner und der Zielort sowie der dortige Empfänger sind angegeben. Die Eintragungen beinhalten die Auflistung der Produkte und sämtlicher Kosten. Sofern die Waren vor der Verschiffung im Packhaus gelegen hatten, ist dies erwähnt und eine Packhausmiete in Rechnung gestellt.
Im November 1800 hat zum Beispiel Herr A. aus Steinburg 587
Tonnen Hafer (1Tonne = 130 Pfund) „aufs hiesige Königliche
Packhaus gelegt". Am 2. Mai des folgenden Jahres wurden 400
Tonnen davon auf C. Armbrosts Schiff aus Wewelsfleth geladen
und noch einmal 176 Tonnen am 19. Mai. - Im Juli 1801wurden
durch C. Itner aus Neubukow 202 Tonnen Rapssaat (1Tonne = 170
Pfund) auf Rechnung des Herrn Klinck in Arnis auf sein Schiff
verladen.
Getreide wurde nicht nur im Packhaus gelagert, es wurde dort
auch „conservirt". Die verschiedenen Arbeitsgänge der Wartung
gehen aus der folgenden Rechnung besonders gut hervor: Herr
Samuel Grauert aus Glückstadt hat in seinem Schiff „Die
Hoffnung" für Herrn Gerckens und Kompagnon in Hamburg am 29.
Mai 1802 an Hafer geladen: 330 Tonnen (1 Tonne = 130 Pfund) vom
Königlichen Packhaus für 1402 Mark Lübisch und 62 Tonnen von
Jacob Ludde Peters für 310 Mark Lübisch. Es mussten Zoll,
Stempelpapier und Schreibgebühren bezahlt werden, dazu das
Entgelt für den Kontrolleur und die Packhausmiete. Außerdem
musste der Käufer den Transport des Kornes auf den
Speicherboden bezahlen. Für die 330 Tonnen wurden 10 Mark
Lübisch, 5 Schilling berechnet (pro Tonne 6 Pfennig). Der
„Messerlohn" betrug pro Tonne 3 Pfennig. Fünf mal wurde der
Hafer gelüftet oder umgeschaufelt. Gerade Hafer musste sorgsam
behandelt werden, da er bei Pferden Koliken auslösen kann, wenn
er nicht vollkommen trocken ist.

Zweimal wurde er „gesichtet", das heißt gesiebt, und sogar die „Siebmiete" von zweimal 8 Schilling wurde berechnet. Schließlich wurde der Hafer noch einmal gemessen, bevor er zum Schiff tranportiert wurde. Der letzte Posten in der Rechnung war die Kurtage, die Vermittlungsprovision. Die gesamten Kosten beliefen sich auf 1887 Mark Lübisch.
Neben Hafer und Rapssaat wurde auch Weizen aus dem Packhaus
verladen. Überraschenderweise war die Lagerung im Packhaus vor
der Verschiffung eher eine Seltenheit. Getreide, Erbsen,
Bohnen, Ölkuchen,Rapssaat, Wolle, ja sogar Mauersteine
verkaufte dieser Geschäftsmann, dessen Name im Buch nicht
ersichtlich ist, ohne dass sie vorher im Königlichen Packhaus
gelagert hatten.
Besondere
Jahre
Ob der große Speicher in den frühen Jahren ausgelastet war, ist fraglich. Die Böden reichten allerdings nicht aus, als Tönning zwischen 1803 und 1807 der legale Ausweichhafen für Hamburg war. Da die Engländer im Handelskrieg mit den Franzosen die Elbmündung blockierten, liefen die Schiffe den Tönninger Hafen im neutralen dänischen Gesamtstaat an und löschten und luden hier die für die Hansestadt bestimmten Waren. In jenen Jahren musste man sich zusätzlich mit allen verfügbaren Kellern, Ställen und Schuppen behelfen, wie Philipp Andreas Nemnich, der die Eiderstadt 1805 besuchte, feststellte. Spediteure errichteten sogar neue Magazine.
Als Napoleon 1806 die gegen England gerichtete
Kontinentalsperre erließ, trat Dänemark diesem Sperrsystem noch
nicht bei, so daß der Tönninger Hafen davon nicht betroffen
war. Der Handel blühte weiter bis zum Herbst 1807, als es zum
Krieg zwischen Dänemark und England kam. Jetzt begann die Zeit
des Schmuggels und der Kaperfahrten. Wurde das Packhaus nun zum
Stapelplatz konfiszierter Waren?
Die Ladung des gekaperten Schiffes „Elisabeth" ging in das
„Packhaus des Herrn Noa", eines Kaufmannes und Ratmannes, nicht
ins Königliche Packhaus . Es handelte sich um 697 Säcke Kaffee,
um Zucker in 170 großen und kleinen Fässern, 8 Kisten und 80
Säcken und um verschiedene Baumwollstoffe . Die Auktion am 16.
November 1809 erbrachte den beachtlichen Erlös von 209.406 Mark
Lübisch.
Das Auktionsprotokoll über die Ladung des auf gebrachten
gekaperten Schiffes „Frau Catharina" besagt zwar, dass die
Waren am 29. 11. 1808 im Hause Lexow versteigert wurden, aber
lagerten sie auch dort? Die Ladung bestand aus englischen
Garnen und Tuchen, feineren und gröberen Baumwollstoffen,
Damenkleidern und Gewürzkisten. Der Auktionserlös betrug
112.663 Mark Lübsch. Bei aller Vorsicht kann man wohl mit Recht
vermuten, dass auch die Lagerböden des Königlichen Packhauses
in dieser kurzen Zeitspanne zur Lagerung von Kaperware
dienten.
Der Hafenspeicher im
19. Jahrhundert
Die weitere Nutzung des Packhauses während des 19. Jahrhunderts kann nur vage beschrieben werden. Am 12.2.1861 gab das Königliche Ministerium für das Herzogtum Schleswig bekannt, dass sowohl Fremde als auch Inländer, Handeltreibende und Nichthandeltreibende die Packhäuser für Lagerungszwecke nutzen durften. Allerdings war es nicht gestattet, Schießpulver und feuergefährliche Waren und solche Produkte, die durch ihren Geruch andere Waren hätten schädigen können, dort zu deponieren.
1862 erfolgte ein kleiner Umbau im Packhaus. Es wurden jetzt
Seetonnen und Baken gelagert. Die Lagerböden wurden
offensichtlich nicht voll genutzt für Handelsgüter.
Nach dem Sieg der Preußen und Österreicher 1864 im zweiten
Deutsch-Dänischen Krieg fielen die Herzogtümer
Schleswig-Holstein und Lauenburg an die Siegermächte. Zunächst
stand nur das nördliche Herzogtum unter preußischer Verwaltung.
Zuständig für den Schleswig-Holsteinischen Kanal war jetzt das
„Inspektorat" der „Schleswigschen Regierung, die sich im
September 1865 mit einer Rüge an den Tönninger Magistrat
wandte. Die Ratsherren hatten „ dem daselbst in Garnison
liegenden Militaircommando" einen Raum des Kanalpackhauses zur
Verfügung gestellt. Die Regierung betonte, dass der Magistrat
nicht das Recht habe, über die Räume zu verfügen. Die
Militärbehörden hätten sich an die Schleswigsche Regierung
wenden müssen. Im Folgejahr kam die Anweisung, eine Trennwand
im Bodengeschoss, das der Garnison als Montierungsdepot gedient
hatte, wieder abzureißen.
Mit der Fertigstellung des Kaiser-Wilhelm-Kanals
(Nord-Ostsee-Kanals) 1895 verlor das Tönninger Packhaus
endgültig seine ursprüngliche Bedeutung.
Unterschied liche
Nutzungen in der Folgezeit
Um 1950 hatte der Getreidehändler Tiedemann Lagerraum im ersten Obergeschoss gepachtet und dort auch sein Büro eingerichtet. Etwa zur gleichen Zeit hatte der Landwirt Peter Hamkens im selben Stockwerk ein „Fach", die Fläche zwischen zwei Ständern, zur Unterbringung von Heu gemietet. Sein Sohn Gerhard Hamkens erinnert sich noch daran, dass etliche andere „Fächer" demselben Zweck dienten. Das Wasser- und Schiffahrtsamt nutzte einen Teil des Speichers als zusätzlichen Lagerplatz für den Tonnenhof. Als um 1970 eine neue Tonnenhalle und ein weiteres Gebäude errichtet waren, räumte man das Packhaus. Zu diesem Zeitpunkt ging der Speicher in den Besitz der Stadt über, die nun die östliche Hälfte für ihren Bauhof beanspruchte und die andere Hälfte im Erdgeschoss an den Tönninger Yachtclub vermietete.
Das Packhaus als
„Kulturdenkmal
Am 20.9.1965 wurde das im Eigentum des Landes Schleswig-Holstein befindliche Packhaus unter Denkmalsschutz gestellt, und zwar als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung". Seither sind viele Sanierungsmaßnahmen durchgeführt worden, aber von einer Umgestaltung wie am Holtenauer oder Rendsburger Packhaus blieb der hiesige Speicher verschont. Zunächst wurde die Hälfte des Daches neu eingedeckt, nachdem der Dachstuhl erneuert war. 1970 erwarb die Stadt das Gebäude für 20.000 DM. Wie bereits erwähnt, konnte jetzt der Bauhof dort seine Fahrzeuge unterstellen, Werkstatträume und Lagerflächen einrichten. Der 1969 gegründete Yachtclub nutzte die westliche Hälfte als Winterlager für seine Boote bis 1995, als der Umzug in die zweite Halle des Clubheimes "Nöck" stattfand.
Eine zweite Sanierungsphase fiel in die 1980er Jahre. Die
zweite Dachhälfte musste erneuert, Schäden im Mauerwerk mussten
behoben und die alten Fenster und Luken ersetzt werden. Während
der Baumaßnahmen zeigte sich allerdings, dass der Westgiebel
voll erneuert werden musste. Das bedeutete eine erhebliche
Kostensteigerung, zumal die Giebelwand auf Vorschlag des
Landesamtes für Denkmalschutz in der Art des historischen
Mauerwerks hochgezogen wurde.
Nachdem diese Arbeit abgeschlossen war, begann die Stadt mit
der Einrichtung eines Ausstellungsraumes für die „Gesellschaft
für Tönninger Stadtgeschichte e.V.". Die westliche Hälfte des
ersten Obergeschosses wurde mit einem neuen Dielenfußboden und
einer neuen Decke versehen. Im Eingangsbereich am Westgiebel
entstanden Toiletten und eine neue Treppe, im Obergeschoss ein
Magazinraum. Elektriker und Maler beendeten das Werk, das die
Stadt unter Mithilfe von Kreis und Land finanziert hatte.

Im Sommer 1984 konnte der Vorstand der Gesellschaft die erste Ausstellung zur Stadtgeschichte eröffnen, zu deren Erfolg die „Stiftung Nordfriesland", das Archäologische Landesmuseum und viele private Spender mit ihren Exponaten wie auch in den Folgejahren beitrugen. Das Konzept und die Darstellung der einzelnen Geschichtsepochen erarbeiteten Vorstandsmitglieder ehrenamtlich, unterstützt von den jeweiligen Aufsichtskräften.
Anfang der 1990er Jahre bezog der Bauhof seine neuen Gebäude.
Die Stadt und das Nationalparkamt planten daraufhin eine Zeit
lang, das Monitoring-Zentrum in dem eigens dafür umzubauenden
Packhaus einzurichten. Dieses Vorhaben wurde nicht
verwirklicht, sondern ein neues Gebäude, das Multimar
Wattforum, wurde errichtet und 1999 eingeweiht. Auch der Plan,
den großen Speicher zu verkaufen, schlug fehl.
So beschloss die Stadtvertretung zu Beginn des Jahrtausends,
das Packhaus dem Eigenbetrieb Tourismus zu übereignen. Durch
Umbauten im Innern sollte es als Veranstaltungszentrum
hergerichtet werden. Strenge Auflagen des Denkmal- und
Brandschutzes mussten bei den Baumaßnahmen, die 2007/ 2008
erfolgten, beachtet werden. Aber schon 1997 ist das Packhaus
auf Initiative von Tourismus-Direktor Torsten Kress zum
Publikumsmagneten geworden. Seither erstrahlt die Fassade im
Dezember in weihnachtlichem Schmuck und Lichterglanz und wurde
zum längsten Adventskalender der Welt, der im Guinnessbuch der
Rekorde noch immer seinen Platz behauptet.
An den Adventswochenenden findet auf anderthalb Stockwerken ein
Weihnachtsmarkt mit besonderem Flair statt. Es sind nicht nur
Kunsthandwerker, die hier ihre Waren anbieten, auf dem Programm
stehen auch Darbietungen einheimischer Chöre, der Tönninger
Kindergärten und Schulklassen. Besondere Aktionen für Kinder
wie Puppenspiel, Märchenstunde und Kinderschminken, Gewinnspiel
und Nikolausstiefel-Überraschung verleihen diesem
Weihnachtsmarkt einen ganz eigenen Charakter. In den letzten
Jahren zog es bis zu 50000 Besucher zu diesem
Weihnachtsereignis.
Viele ehrenamtliche Helfer tragen zum Erfolg bei. Der
städtische Bauhof, die Feuerwehr, der Handels-und
Gewerbeverein, eine MarketingVertriebs GmbH unterstützen die
Tourist-Information als Träger der Veranstaltung. Dem
„Förderverein Packhaus von 1783 e.V." kommt das besondere
Verdienst zu, durch Ausrichtung anderer Großveranstaltungen die
nötigen Finanzmittel einzuwerben.
So kann man nur hoffen, dass das stattliche historische Gebäude
weitere Jahrzehnte hindurch erhalten und sinnvoll genutzt
werden kann.

QUELLEN
Stadtarchiv (St. A.) A 956, A 976, B 335, R 884 I, II.
Landesarchiv S-H (LAS) Abt. 36 Nr. 43, Abt. 79 Nr. 135 I, II,
152 I, II.
Husumer Nachrichten v. 14.11.1984.
Literatur:
Nemnich, Philipp Andreas: Tönning, Beschreibung des Orts in
merkantilischer Hinsicht, Hamburg 1805.
Rust Jürgen: Der Alte Schleswig-Holsteinische Kanal 1784-1895,
Garding 1982. Stolz, Gerd: Der Eiderkanal -
Schleswig-Holsteinischer Kanal, Heide 1984.
Tönning im Wandel der Zeiten, Hrsg. Stadt Tönning, Husum
1990.
Nachschlagewerke:
Brockhaus Enzyklopädie in 24 Bd., Leipzig 2001.
Grimm, Jacob u. Wilhelm: Deutsches Wörterbuch in 33 Bd.,
München 1984.
Lorenzen-Schmidt, Klaus-Joachim: Kleines Lexikon alter
schlesw.-holst. Gewichte, Maße und Währungseinheiten.
Mensing, Otto: Schleswig-Holsteinisches Wörterbuch in 5 Bd.,
Neumünster 1973.
Mein Dank für freundliche Unterstützung geht an
Frau Bettina Dioum (LAS), Frau Traute Ziegert (Förderverein
Packhaus), die Herren Gerhard Hamkens (St. A.), Gerhard
Hinrichs (Architekt),
Wolfgang Klein (Tönninger Yacht-Club), Keld Madsen (Dansk
Centralbibliotek, Husum), Torsten Kress (Tourismus-Direktor).